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Blog – Kunsthalle Zürich

17.09.2020 – Aoife Rosenmeyer

Reading Rämistrasse #16: Giulia Bernardi zu Intimate Estrangement im Mikro

Sollen wir da rein? In diesen violett ausgeleuchteten, mit Rasen ausgelegten Raum, der wie ein sonderliches Gewächshaus oder ein dystopisches Labor aussieht? Neonröhren, ein schwerer, zerfetzter Vorhang aus Silikon; Objekte aus demselben Material, die irgendwie an Tiere, aber irgendwie auch an Pflanzen erinnern, nehmen den Raum mit ihren tentakelartigen Extremitäten ein. Sollen wir da wirklich rein?

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11.09.2020 – Aoife Rosenmeyer

Reading Rämistrasse #15: Jörg Scheller zu Charles Benjamin bei Windhager von Kaenel

In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und bewusst geschürter Kulturkämpfe ist Kunst vermehrt dazu angehalten, sich über Dringlichkeits- und Relevanznachweise zu legitimieren. Nur Kunst, die sich positioniert und solidarisiert, die sich abgrenzt und bekennt, die hilft und heilt und verbessert und voranbringt, ist Kunst, die an der Zeit ist! Dabei könnte man die Sache auch ganz anders sehen. Gerade in einer Zeit, in welcher der heilige Ernst fröhlich Urständ feiert und sich so mancherorts die Fronten verhärten, bedarf es einer Kunst, die sich den Eskalationsspiralen, dem Bekenntnisdruck, der Lagerbildung und der Selbstüberschätzung entzieht; eine Kunst, die sich dem ultimativen Konterrevolutionsverdacht aussetzt – albern und ironisch zu sein!

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03.09.2020

Stellenausschreibung: Mutterschaftsvertretung Administration

Wir suchen ab Mitte Oktober 2020 bis Oktober 2021 (ca. 1 Jahr) eine Mutterschaftsvertretung für den Bereich Administration 80-100%.

Die Stelle bietet einer verantwortungsbewussten und teamfähigen Persönlichkeit ein breites Wirkungsfeld in einem lebhaften und kreativen Umfeld. Es erwartet Sie eine vielfältige und anspruchsvolle Aufgabe, eine inspirierende Arbeitsatmosphäre und ein junges, hoch motiviertes Team. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüssen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Weltanschauung, Alter sowie...

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03.09.2020

Reading Rämistrasse #14: Daniel Baumann zu Norm beim Museum für Gestaltung

Ich bin ein zweites Mal hin. Beim ersten Besuch hatte ich nichts verstanden, obschon: «It's not complicated». Norm ist ein Grafikerbüro 1999 gegründet in Zürich, ist Dimitri Bruni, Manuel Krebs und Ludovic Varone und ihre «Schriften, Bücher, Plakate oder Corporate Designs führen die Tradition des Swiss Style in die Zukunft» (Website des Museums für Gestaltung). Ihre Grafik, Herangehensweise und Haltung sind vielen Vorbild, ihre Auftraggeber*innen kommen vorwiegend aus Kunst und Kultur, aber Omega, Swatch und der Flughafen Köln/Bonn gehören ebenfalls zu den Kund*innen. Natürlich habe ich ein bisschen Leistungsschau erwartet, «Schaut her, was wir alles gemacht haben», und wollte endlich alle Kataloge durchschwelgen, die Plakate, Jahresberichte und Teetassen. Nein, nichts davon. Keiner der Kataloge für Wim Delvoye, ECAL, Peter Fischli und David Weiss, Katharina Fritsch, Galerie Eva Presenhuber, JRP/Ringier, Hauser & Wirth, Lars Müller Publishers, Mark Leckey, Christian Marclay, Caro Niederer, Migros Museum für Gegenwartskunst, Museum für Gestaltung, Shirana Shahbazi, Simon Starling, Kelley Walker, Andro Wekua u.a.m.

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01.09.2020

Reading Rämistrasse #13: Giulia Bernardi zur partizipativen Performance von Ronja Römmelt auf dem Tessinerplatz

Ich stehe auf dem Platz, beobachte aus der Ferne einen Performer, fühle mich etwas unsicher, ungewiss, was mich erwartet. Dann sieht er mich. «Willst du mitmachen?», fragt er. Will ich? Ich weiss nicht, überlege kurz. «Mh, okay. Was muss ich tun?» Er lächelt, führt mich an eine Stelle, an der ein Klebeband auf dem Boden befestigt ist. Dort steht die Anleitung: Abwechselnd einen Schritt vor- oder zurückgehen, Blickkontakt halten, bis uns lediglich eine Unterarmlänge trennt. Ich nicke, er läuft zu einer zweiten Markierung, die einige Meter entfernt ist. Vielleicht fünf oder sechs.

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29.07.2020

Schutzkonzept

Ausgehend von den Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) haben wir ein Schutzkonzept für Personal und Besucher*innen der Kunsthalle Zürich erarbeitet. Zum Download hier.

 

Bitte beachten Sie: Für alle Besucher*innen über 12 Jahren gilt auf dem gesamten Löwenbräukunst-Areal Maskenpflicht. Bitte bringen Sie Ihre Maske mit.

// Please note: All visitors over 12 years of age are required to wear a mask throughout the entire ...

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21.08.2020

Reading Rämistrasse #12: Aoife Rosenmeyer on Schall und Rauch at Kunsthaus Zürich

‘Schall und Rauch’ (Smoke and Mirrors) is a survey exhibition of the 1920s in Western culture. The curators argue that a thirst for innovation was in the air, old habits were broken and new forms forged. Their subtitle is ‘The Roaring Twenties’, yet the exhibition speaks discreetly. Instead of drama or fervour, we encounter a tasteful, often delightful, account of a decade in art, fashion, staging, furniture design, architecture, film and dance. Works and products from the 1920s are counterpointed with those of a clutch of contemporary artists. The story starts from the wreckage of World...

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